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NoridanZwischen Feder und Schwert

Noridan

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Nârak Kûnar, ein Weltenbummler auf Noridan, wird euch mehr über unsere Welt erzählen...

"Die Welt an sich heißt Noridan und teilt sich in mehrere Kontinente und viele Meere. Die großen Meere sind nicht überall befahren und vielleicht verbirgt sich hinter dichtem Nebel und hohen Wellen noch unentdecktes Land. Ihr selber kennt den Kontinent Kadur, auf dem ihr alle lebt, besser als den Rest der Welt. Manche kennen ihn an bestimmten Orten genauer, aber jeder kannte ihn bis jetzt, so gut er ihn kennen musste. Muadib, der über Jahre in Suria eine ritterliche Ausbildung durchlebt hat, kennt das Land Islur in allen Strukturen ... doch Islur wurde vom Großen Südreich Rima, das schon immer kriegerisch veranlagt war, überrannt. Sein König starb. Die momentane Situation ist ungewiss. Ciarda stammt aus den Blauen Bergen, die dem Zwergenreich im kühlen Norden Kadurs angehören. Auch wenn ihr Leben dort schon lang her ist, kann sie sich sicher noch erinnern. Und Niliras Umlande, die große Hafenstadt Mither, kennen wohl beinahe alle von euch. Die Lande waren recht friedlich. Mither wie auch Nilira liegen in den Gebieten der freien Ebenen, die schon Jahrzehnte von keinem Staat mehr angegriffen wurden. Das Elfenreich Sylgh im Nordwesten verhält sich genau so ruhig wie das große Zwergenreich Tsu-Akun in Nordkadur. Rima und Islur im Osten scheinen sich vor Einmärschen in die großen Freien Ebenen zu fürchten und Deltada, ein mittelgroßes, zwielichtiges Land im Südosten, bleibt so still, wie es immer war. Die Menschen leben zu meist auf Kadur und herrschen mit eiserner Faust oder mit gutem Herz, aber Intrigen und Machtgier verbreiten sich unter ihnen. Die anderen Völker ziehen sich immer mehr zurück, denn kurze Grenzen sind leicht zu verteidigen. Die Menschen wachsen unter der gelben Sonne Noridans. Schon Kadur, der Kontinent ist groß, aber Geschichten erzählen von weit größeren Ländern und den riesigen, fürchterlichen Meeren, die das Land gefangen halten. Ihr steht am Anfang eurer Reisen und kennt nur Bruchstücke der Welt ... aber die Zeit führt euch zu fernen Gestaden, dessen bin ich mir sicher."

Die Zeit hat den Nebel gelichtet, und wir sehen, welches Land hinter dem Meer im Osten, jenseits von Kadur, liegt. Ritorih, das Land der Elfen, verbirgt sich hinter den Wogen. Verborgen nicht nur für die Augen eines Bauern, nein auch das geistige Auge eines Magiers vermag die Nebel des Meeres im Osten nicht zu überwinden. Denn eine magische Barriere trennt die Kontinente. So bleibt uns nichts als den Erzählungen unserer alten Freunde, namentlich Vychar oder Gothol, zu lauschen und so mehr über Ritorih zu erfahren. Der Krieg brennt auf Ritorihm, das wissen wir. Die Grauelfen Nordritorihs haben den Krieg gegen Südritorih und deren Einwohner, die Hoch- und Waldelfen, heraufbeschworen. Eine Seuche, gesät von den Grauelfen Nordritorihs, frisst sich durch die Länder Südritorihs und verdirbt das Blut der Nachkommen der Elverra. Die metallenen Drachen erkannten den Ernst der Lage und verließen den Drachenhain auf Kadur und sammelten sich im alten Hain Nordritorihs. Doch Uneinigkeit macht Handeln mühsam. Wird Zefania, das Drachenartefakt, die Drachen einen können? Sie ins Licht oder ins Verderben führen, wie es dem 10. Artefakt der Schillernden auferlegt ist?
Hoffnung nahte für uns auf Kadur und die Bewohner Ritorihs mit der Ankunf des Bronzenen, Zefanias Vater und seinen Worten: "Kadur muss befreit werden. Die metallenen Drachen, geeint von Zefania, und die Menschen werden Kadur befreien und die Weltendolche wieder finden. Die neuen Dolchträger werden Ritorih von der Pein des Krieges erlösen."

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