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NoridanZwischen Feder und Schwert

Zefania vom Gipfelspiegel

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Zefania vom Gipfelspiegel
© by Sheila Motter
Rasse: Bronzehalbdrache
Klasse: Dieb/Talisman - Kundschafter
Geschlecht: weiblich
Gesinnung: rechtschaffen/gut
Alter: 20+8 (233)
Größe: 180 cm
Gewicht: 67 kg
Stärke: 16
Geschicklichkeit: 21
Konstitution: 8
Intelligenz: 14
Weisheit: 14
Charisma: 7
Glück: 14
Erfahrungspunkte: 1.418.697
Erfahrungsstufe: 12/4
Trefferpunkte: 69
Rüstungsklasse: 0
Diebesfähigkeiten
Taschendiebstahl
40 %
Schlösser öffnen 
85 %
Fallen finden
95 %
Leise bewegen
95 %
Im Schatten verstecken 
95 %
Geräusche hören
95 %
Wände erklimmen
95 %
Sprachen lesen
35 %
Hinterhältiger Angriff 
x 5

Unter seltsamen Umständen ist Zefania im Jahr 606 des 4. Zeitalters in Nart, einem kleinen Fischerdorf an der Silbersee geboren worden. Seltsam waren die Umstände deshalb, weil ihre Mutter Lorena, ein gewöhnlicher Mensch mit Ausstrahlung, einen Drachen namens Miarnes zum Mann hatte, der die Menschengestalt liebte. Zefania war demnach Halbdrache aus der Gattung der Bronzedrachen und dies würde ihr Leben von Grund auf beeinflussen. Es begann schon im ersten Jahr ihres Lebens.
Jene Fügung, dass Lorena ein Kind bekam, dessen Blut teilweise Drachenblut war, verstieß gegen die Regeln des Drachendaseins. Die Eltern Zefanias, so sehr sie ihr Kind auch liebten, mussten das Neugeborene schon bald zurücklassen. Lorena gab das Halbdrachenbaby an ihren Vater Radik, einem Kundschafter, der im nahen Rosenwald eine Hütte hatte. Er erklärte dem Mädchen später, dass eine große Liebe zweier Menschen manchmal eigennützige Kompromisse fordert aber das Schicksal es mit ihr trotz alledem nicht schlecht meint.
Radik erzog Zefania zu dem, was sie heute ist. Ihre Robustheit, Ausdauer und Berufung erlernte sie von ihm und dieser genoss ihre Gesellschaft. Das Leben im Rosenwald war nämlich einsam. Weit und breit gab es nichts als Wald. Aber Zefania hatte die Geduld der Drachen geerbt und überdauerte die Zeit in Sicherheit und Geborgenheit.
Bis an einem Spätsommerabend Radik starb. Sein Alter hatte ihn schließlich sanft einschlafen lassen. Dennoch war Zefania traurig.
Zwei Winter versuchte die Kundschafterin die Hütte ihres Großvaters zu halten. Nach zwei Jahren gab sie es auf. Zu viele Erinnerungen quälten sie Morgen für Morgen, zu viel Schmerz bereitete diese Stätte ihrer Kindheit. Sie beschloss auszuziehen.
Mit dem Rucksack auf dem Rücken und dem schnellen Schritt eines Kundschafters machte sie sich auf nach Nart, die Stätte ihrer Geburt. Ihr Großvater hatte ihr alles von damals erzählt. Sie wusste vom Dasein ihres Vaters und vom Grund, warum ihre Eltern sie verlassen mussten. Sie akzeptierte diese Tatsache aber sie wollte wenigstens einmal ihre Eltern sehen, wenn auch nur kurz.
Als Zefania an einem sonnigen Nachmittag in Nart ankam, stieg ihr schon früh der erstickende Geruch von Rauch in die Nase. Ihr Schritt beschleunigte sich. Schon bald konnte sie Feuer brennen hören und spürte nahende Hitze auf ihrer Haut. Sie rannte. Schließlich blieb sie am Waldrand stehen und starrte wie gelähmt auf ein vollkommen verbranntes Dorf. Haushohe Flammen verzehrten gerade die letzten Häuser des Ortes, schwarze Asche bedeckte den kleinen Marktplatz. Als die Kundschafterin näher kam, konnte sie erkennen, dass die Mauern geschmolzen und das Brunnenwasser verdampft waren. In manchen Häusern lagen die Überreste der Bewohner noch in ihren Betten, als wären sie im Schlaf überrascht worden. Nur wenige hatten es hinaus auf die Straße geschaffte, nur um dort ihrem Ende - in welcher Form auch immer - entgegenzutreten.
Vor Trauer und Erschöpfung, der Übelkeit und Kraftlosigkeit wegen, taumelte Zefania zum Marktplatz und fiel dort niedergeschlagen zu Boden. Mit Tränen im Gesicht schlief sein inmitten der Feuerwüste ein.
Als das Mädchen am Morgen erwachte, waren die Flammen erloschen. Als würde sie von Schatten bewacht, standen die schwarzen Ruinen Mauer an Mauer um den Markt herum und schienen sie erwartungsvoll zu beobachten. Auf Zefanias Brust lagen ein Medaillon mit einem Band aus geflochtenem, bronzenen Haar. Stille kehrte in ihr Herz ein. Bronze. Die Farbe ihres eigenen Haars und die Drachenfarbe ihres Vaters.
Als die Kundschafterin den Anhänger öffnete, begann eine Melodie zu spielen und sie blickte eine daumengroße Portraitzeichnung an, in der sie ihre Gesichtszüge wieder erkannte. Dieses Bild musste Lorena sein, ihre Mutter. Das Lied, ein melodisches Stück voller Würde und Trauer, schlich sich in Zefanias Ohr und ließ die ganze grausige Welt um sie herum verschwinden. Irgendwoher kannte sie es. Für einen Augenblick hatte sie ihr Ziel erreicht. Sie wollte zurück zum Ort ihrer Geburt kommen und ihre Eltern treffen. In diesem kurzen Moment hatte sie es irgendwie geschafft.

Die Kundschafterin verweilte nicht lang im niedergebrannten Nart. Schon bald zog sie aus nach Westen. Das Lied, dachte sie, sei ihr einziger Anhaltspunkt, ihre Eltern wirklich zu finden. Vielleicht kannte es jemand. Irgendein betagter Barde würde die Melodie schon gehört haben und könnte ihr sagen, was es damit auf sich hat.
Sie bereiste Argmund und Kildare. In keiner der Städte hatte sie Glück. Als nächstes würde sie die Hafenstadt Irar besuchen und sie war sich gewiss, dass sie etwas herausbekommen würde, dass sie etwas erfahren muss.

Waffenfertigkeiten

Kurzbogen (3)  Kraftvoller Schuss 
Klauen (2) Doppelpfeilschuss
Verbesserte Ini

Fertigkeiten

Orientierung Tierkunde Turnen
Spuren lesen (2) Reiten Jonglieren
Gefahrensinn (2)  Fallen stellen  Natürlich kämpfen 
Zauberkunde Gleiten (2)

Fähigkeiten

Beobachten/Entdecken: 12  Gedanken lesen 
Nahrung/Wasser erschaffen  Furchtaura
Mit Tieren sprechen Infravision
Klauenangriff Schuppenpanzer
Immunität gg Elektrizität Odemwaffe
Nahrung/Wasser erschaffen  Wasseratmen
Klauenangriff Odem (Blitz)

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