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| Taschendiebstahl | 40 % |
Schlösser öffnen | 85 % |
Fallen finden | 95 % |
| Leise bewegen | 95 % |
Im Schatten verstecken | 95 % |
Geräusche hören | 95 % |
| Wände erklimmen | 95 % |
Sprachen lesen | 35 % |
Hinterhältiger Angriff | x 5 |
Unter seltsamen Umständen ist Zefania im Jahr 606
des 4. Zeitalters in Nart, einem kleinen Fischerdorf an der Silbersee
geboren worden. Seltsam waren die Umstände deshalb, weil ihre Mutter
Lorena, ein gewöhnlicher Mensch mit Ausstrahlung, einen Drachen namens
Miarnes zum Mann hatte, der die Menschengestalt liebte. Zefania war
demnach Halbdrache aus der Gattung der Bronzedrachen und dies würde ihr
Leben von Grund auf beeinflussen. Es begann schon im ersten Jahr ihres
Lebens.
Jene Fügung, dass Lorena ein Kind bekam, dessen Blut teilweise
Drachenblut war, verstieß gegen die Regeln des Drachendaseins. Die
Eltern Zefanias, so sehr sie ihr Kind auch liebten, mussten das
Neugeborene schon bald zurücklassen. Lorena gab das Halbdrachenbaby an
ihren Vater Radik, einem Kundschafter, der im nahen Rosenwald eine
Hütte hatte. Er erklärte dem Mädchen später, dass eine große Liebe
zweier Menschen manchmal eigennützige Kompromisse fordert aber das
Schicksal es mit ihr trotz alledem nicht schlecht meint.
Radik erzog Zefania zu dem, was sie heute ist. Ihre Robustheit,
Ausdauer und Berufung erlernte sie von ihm und dieser genoss ihre
Gesellschaft. Das Leben im Rosenwald war nämlich einsam. Weit und breit
gab es nichts als Wald. Aber Zefania hatte die Geduld der Drachen
geerbt und überdauerte die Zeit in Sicherheit und Geborgenheit.
Bis an einem Spätsommerabend Radik starb. Sein Alter hatte ihn
schließlich sanft einschlafen lassen. Dennoch war Zefania traurig.
Zwei Winter versuchte die Kundschafterin die Hütte ihres Großvaters zu
halten. Nach zwei Jahren gab sie es auf. Zu viele Erinnerungen quälten
sie Morgen für Morgen, zu viel Schmerz bereitete diese Stätte ihrer
Kindheit. Sie beschloss auszuziehen.
Mit dem Rucksack auf dem Rücken und dem schnellen Schritt eines
Kundschafters machte sie sich auf nach Nart, die Stätte ihrer Geburt.
Ihr Großvater hatte ihr alles von damals erzählt. Sie wusste vom Dasein
ihres Vaters und vom Grund, warum ihre Eltern sie verlassen mussten.
Sie akzeptierte diese Tatsache aber sie wollte wenigstens einmal ihre
Eltern sehen, wenn auch nur kurz.
Als Zefania an einem sonnigen Nachmittag in Nart ankam, stieg ihr schon
früh der erstickende Geruch von Rauch in die Nase. Ihr Schritt
beschleunigte sich. Schon bald konnte sie Feuer brennen hören und
spürte nahende Hitze auf ihrer Haut. Sie rannte. Schließlich blieb sie
am Waldrand stehen und starrte wie gelähmt auf ein vollkommen
verbranntes Dorf. Haushohe Flammen verzehrten gerade die letzten Häuser
des Ortes, schwarze Asche bedeckte den kleinen Marktplatz. Als die
Kundschafterin näher kam, konnte sie erkennen, dass die Mauern
geschmolzen und das Brunnenwasser verdampft waren. In manchen Häusern
lagen die Überreste der Bewohner noch in ihren Betten, als wären sie im
Schlaf überrascht worden. Nur wenige hatten es hinaus auf die Straße
geschaffte, nur um dort ihrem Ende - in welcher Form auch immer -
entgegenzutreten.
Vor Trauer und Erschöpfung, der Übelkeit und Kraftlosigkeit wegen,
taumelte Zefania zum Marktplatz und fiel dort niedergeschlagen zu
Boden. Mit Tränen im Gesicht schlief sein inmitten der Feuerwüste ein.
Als das Mädchen am Morgen erwachte, waren die Flammen erloschen. Als
würde sie von Schatten bewacht, standen die schwarzen Ruinen Mauer an
Mauer um den Markt herum und schienen sie erwartungsvoll zu beobachten.
Auf Zefanias Brust lagen ein Medaillon mit einem Band aus geflochtenem,
bronzenen Haar. Stille kehrte in ihr Herz ein. Bronze. Die Farbe ihres
eigenen Haars und die Drachenfarbe ihres Vaters.
Als die Kundschafterin den Anhänger öffnete, begann eine Melodie zu
spielen und sie blickte eine daumengroße Portraitzeichnung an, in der
sie ihre Gesichtszüge wieder erkannte. Dieses Bild musste Lorena sein,
ihre Mutter. Das Lied, ein melodisches Stück voller Würde und Trauer,
schlich sich in Zefanias Ohr und ließ die ganze grausige Welt um sie
herum verschwinden. Irgendwoher kannte sie es. Für einen Augenblick
hatte sie ihr Ziel erreicht. Sie wollte zurück zum Ort ihrer Geburt
kommen und ihre Eltern treffen. In diesem kurzen Moment hatte sie es
irgendwie geschafft.
Die Kundschafterin verweilte nicht lang im niedergebrannten Nart. Schon
bald zog sie aus nach Westen. Das Lied, dachte sie, sei ihr einziger
Anhaltspunkt, ihre Eltern wirklich zu finden. Vielleicht kannte es
jemand. Irgendein betagter Barde würde die Melodie schon gehört haben
und könnte ihr sagen, was es damit auf sich hat.
Sie bereiste Argmund und Kildare. In keiner der Städte hatte sie Glück.
Als nächstes würde sie die Hafenstadt Irar besuchen und sie war sich
gewiss, dass sie etwas herausbekommen würde, dass sie etwas erfahren
muss.
Waffenfertigkeiten
| Kurzbogen (3) | Kraftvoller Schuss |
| Klauen (2) | Doppelpfeilschuss |
| Verbesserte Ini |
Fertigkeiten
| Orientierung | Tierkunde | Turnen |
| Spuren lesen (2) | Reiten | Jonglieren |
| Gefahrensinn (2) | Fallen stellen | Natürlich kämpfen |
| Zauberkunde | Gleiten (2) |
Fähigkeiten
| Beobachten/Entdecken: 12 | Gedanken lesen |
| Nahrung/Wasser erschaffen | Furchtaura |
| Mit Tieren sprechen | Infravision |
| Klauenangriff | Schuppenpanzer |
| Immunität gg Elektrizität | Odemwaffe |
| Nahrung/Wasser erschaffen | Wasseratmen |
| Klauenangriff | Odem (Blitz) |
