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© by kseronarogu |
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| Rasse: |
Bergzwerg |
| Klasse: |
Priester |
| Geschlecht: |
männlich |
| Gesinnung: |
rechtschaffen/neutral |
| Alter: |
55 (356) |
| Größe: |
125 cm |
| Gewicht: |
80 kg |
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| Stärke: |
14 (16) |
| Geschicklichkeit: |
10 |
| Konstitution: |
16 |
| Intelligenz: |
8 |
| Weisheit: |
14 |
| Charisma: |
6 |
| Glück: |
6 |
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| Erfahrungspunkte: |
574.880 |
| Erfahrungsstufe: |
10 |
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| Trefferpunkte: |
81 |
| Rüstungsklasse: |
1 |
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"Er gleicht einem Zwerge nach der Götter Bilde", soll Väterchen Urbagosch zu Xetoloschs Geburt gesagt haben. Er war ein Priester des Engerimm, denen es einzig zusteht, die Niederkunft eines neuen Bürgers Tsu-Akuns nebst Mutter zu begleiten. Und dieses Neugeborene in seinen Händen sollte zu aller Überraschung nicht allein bleiben. Väterchen Urbagosch brachte der Familie Xerberins an diesem Tag einen zweiten Sohn zur Welt, einen Zwilling, ein gleicher Abguss des ersten Kindes, der nur eine Stunde später den Fels der Welt erblickte. "Ein Lohn göttergefälligen Lebens", muss der Priester die Geburt geschlossen haben, nachdem er die Kinder der Mutter in die Arme legte.
Die Mutter selbst, eine alte Abenteurerin und Reisende, war über dieses doppelte Stück der lang ersehnten Sesshaftigkeit überglücklich, und sie war nicht die Einzige.
Xetoloschs Vater war in einer Binge nahe der großen Hauptstadt der Zwerge, Cuscha-Rian, ein angesehener Wirtsmann und wusste dieses seltene Glück unter Zwergen zu schätzen. Es bedeutete stets ein gutes Omen, wenn eine Zwergenfrau Zwillinge gebar und so wurde, gleichsam wie das Leben der Familie, das Geschäft Xerberins aufgeweckt und lebendig. Jeder der Gäste wollte mit einem Krug vom Wirtsmann ein klein wenig des Glückes der Familie abbekommen. Man ließ Gratulationen zurück und bestaunte die beiden Jungen, die sich glichen wie im besten kristallenen Spiegel der Juweliere. "Was werden sie mal werden", soll einer der Gäste gefragt haben. Und Xerberin antwortete ihm wohl: "Nun was wohl, mein Herr: Wirtsmänner und zwar die Besten."
Doch es sollte anders kommen:
Xerberin und seiner Familie wurde dreißig Jahre später, nach wohlbehüteter Kindheit der Zwillinge, noch eine Tochter geboren. Zu dieser Zeit trat Xetoloschs Bruder in die Fußstapfen seines Vaters, um diesen zu entlasten. Doch Xetolosch selbst überraschte seine Familie mit dem Wunsch, einen Indulgûn-Tempel aufzusuchen und dort die Lehren der Priester des Kriegsgottes zu studieren. Diesen Willen konnten ihm seine Eltern nicht ausreden und sie wollten es auch gar nicht. Obgleich Vater Xerberin auf der einen Seite unglücklich war, war er doch sehr stolz auf seinen Sohn, dass dieser einen derart ehrvollen Weg für sich beanspruchte. "Den Göttern stellt sich auch ein Vater nicht in den Weg und erst recht nicht dem Herrn Indulgûn", befürwortete er seinen Sprössling.
Xetolosch nahm also im örtlichen Tempel die Kutte eines Novizen an, wurde in den Lehren des Kriegsgottes unterrichtet und hatte nun tagtäglich mit dem Handwerk zutun, für welches die Zwerge dem Glauben der Priester nach an erster Stelle geschaffen wurden. Zum Ausgleich aber verschaffte sich Xetolosch frühzeitig Zugang zur Tempelbibliothek und traf dort auf Väterchen Bromm, einen Chronisten der zwergischen Kriegsgeschichte. Dieser nahm sich dem eifrigen Zwergen an, las ihm zuerst vor, ließ ihn später selbst lesen und dann gar Niederschriften anfertigen, die er ihm diktierte. Warum Xetoloschs Ausbildern nie die Hand ausrutschte, da er doch immer wieder die Büchersäle aufsuchte, glaubt er heute zu wissen: Väterchen Gromm hielt eine eiserne Schutzhand über seinem gelehrigen Schüler und versprach wohl, dem Jungen all die göttergefälligen Taktiken und Strategien zu lehren, damit er dereinst einmal Hauptmann oder Feldherr werden könne, denn auch jene müsse es auf dem Schlachtfeld geben.
Gromm wusste so einiges über die Kriege Tsu-Akuns und die Schlachten auf dem Kontinent Kadur. Xetolosch erfuhr von den ruhmreichen Tagen seines Volkes, den Legenden großer Helden und von unvergesslichen Kämpfen der Vorzeit, als die Altvorderen sich den Schatten des Bösen und den Feinden ihres Landes stellten.
Bald jedoch merkte Xetolosch, dass im Zwergenreich solch Heldentaten nicht zu vollbringen waren und es wohl auch nicht zu vollbringen geben wird; aber genau nach diesen Taten trachtete er mit jeder Geschichte, die er mehr las. Als er dann davon erfuhr, dass im Süden die Menschen einen bitteren Krieg gegen ein derart dunkles Übel ausfochten, dass die acht Könige selbst schon vor einiger Zeit eine Armee zur Unterstützung ausgesendet hatten, bat er den Hohepriester des Tempels, ausziehen zu dürfen, um seinem Gott zu dienen. Altväterchen Torbagrimm widerstrebte es, den jungen Priester - obschon er bereits Indulgûns Segen empfangen hatte - fortzuschicken, aber Väterchen Bromm war abermals zur Stelle und unterbreitete dem Hohepriester den Vorschlag, Xetolosch könne losziehen, um den Krieg zu dokumentieren. Von der ausgesandten Armee war noch keine Nachricht zurückgekehrt, niemand wusste über die Lage der Bedrohung und so war es durchaus sinnvoll, jemanden Nachrichten einholen zu lassen. Der Hohepriester stimmte schließlich zu Xetoloschs Freude und Bromms Stolz zu.
Xetolosch bedankte sich also bei dem Chronisten und dem Hohepriester, verabschiedete sich auf unbestimmte Zeit von seiner Familie und schnürte seinen stählernen Panzer, seine Habe und die Axt, um in den Süden auszuziehen. Was ihn erwarten würde, erahnte der Kriegspriester nicht, doch er hoffte, es würde eine ebensolche Geschichte sein, wie eine jener, die er in den letzten Jahren lesen durfte.
Waffenfertigkeiten
| Zweihandkriegsaxt (3) |
| Armbrust |
| Verb. Sturmangriff |
Fertigkeiten
| Einschüchtern |
Religionskunde |
| Lesen&Schreiben |
Omen lesen |
| Kampf in der Enge |
Zauberkunde |
Fähigkeiten
| Beobachten/Entdecken: 2 |
Infravision: 18m |
| RK-4 gg. Riesen |
Zwergennase |
| Kampfgeschick gg. Grünlinge |
Abneigung gg. Magie |
| KO-Bonus/TW wie Krieger |
Immunität gg. Furcht |
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