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NoridanZwischen Feder und Schwert

Vychar Muir

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Vychar Muir
© by Maria J. William

593 wurde in Nilira ein Halbelf geboren. Vychar Muir war der Sohn seines grauelfischen Vaters Dubro Muir und seiner menschlichen Mutter Rim Muir. Rim überlebte die Anstrengungen der Geburt nicht und starb kurz nachdem Vychar auf die Welt gekommen war.
Dubro Muir verfiel geistigen Qualen und zog seinen Sohn unter schlechten Bedingungen auf. Mit 12 Jahren floh Vychar von zu Hause und versteckte sich im Elendsviertel Niliras. Er lebte sich dort ein und der Kontakt zu seinem Vater brach beinahe ab.
Eher durch Zufall kam Vychar mit der Magie in Kontakt. Er erlebte mit, dass in ihm ungebündelte Kräfte ruhten, die er nicht kontrollieren konnte. Bis zu seinem 20. Lebensjahr war es ihm nicht möglich, die Magie zu beherrschen. Aus Gründen, die er sich nicht erklären konnte, unterdrückte er sie.
613 erhielt Vychar einen Brief von seinem Vater. Dieser schrieb, er würde die Stadt verlassen. Scheinbar grundlos wollte Dubro Muir nach Osten ziehen. Vychar bekam seinen Vater nicht mehr zu Gesicht.
Der Grauelf hinterließ seinem Sohn ein heruntergekommenes Haus am Stadteingang mit jeglichem Hab und Gut und eine Truhe mit einigen Familienerbstücken. Darunter befanden sich auch einige Pergamentrollen, die die Kunst der Zauberrei offenbarten. Außerdem hinterließ Dubro einen Ring und einen Dolch mit einer roten Klinge, an dem ein Zettel befestigt war: 'Finde mich nach dem Dunkel und dir wird Antwort gegeben!'
Der Halbelf benötigte drei ganze Jahre sich wieder in das Stadtleben zu integrieren. Er baute das Haus wieder auf und nahm eine Tätigkeit beim örtlichen Metzger an. Die Magie wurde Vychars bester Freund und mit der Zeit stieg das Verlangen des Mannes, seinen Vater wieder zu sehen, der gegangen war.

Vychar war, wie Ciarda, ein einstiger Bewohner Niliras und brach von dort mit den Gefährten Muadib, Algonthir und Gwenhwyvar auf, um einen Weg aus Nilira zu finden. Er begleitete die Gruppe lang. In Irar dann traf er seinen Onkel Helig Muir, der ihm von seinem Vater berichtete. Doch Helig wurde zum Mörder und Vychar musste fliehen. Er verließ Irar auf dem Seeweg. Erst im Jahr 624 trafen die Gefährten Vychar in Mither wieder. Er hatte seinen Vater gesucht und gefunden. Vychar war im weit entfernten Ritorih, einem Elfenkontinen hinter dem großen Meer und traf dort Dubro Muir nach endloser Suche, der in Gefangenschaft lebt. Doch sein Besuch blieb nicht ohne Folgen. Nach elfischem Recht beging Vychar auf Ritorih Straftaten. Er musste abermals fliehen. Doch selbst unter Menschen, in Mither, war der Zauberkundige nicht sicher.
Schonbald musste der Halbelf von seinen alten Freunden erneut Abschied nehmen, denn das elfische Recht hatte ihn eingeholt. Von Pegasireitern wurde er erbarmungslos gejagt und schließlich geschnappt. Zudem vermutete der junge Muir, dass er todkrank war. Es gab keine Anzeichen dafür aber sein Gefühl teilte ihm jenen Schicksalsschlag mit. Im Herbst 624 verlässt er die Gefährten zum letzten Mal.

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