![]() |
|
Bida, Tochter des Bohosk minor des Silbertals, eines kleinen, abgelegenen Tales im Nordwesten Battars, nahe der Kalten List, war schon bei ihrer Geburt erst widerspenstig, dann vorlaut. Ihre Mutter lag tagelang in den Wehen und vermochte in den Säuglingsjahren keine Nacht mehr ruhig schlafen. "Die geschuppten Dämonen der List hätten die Nacht nicht lauter heimsuchen können", soll ihre Vater gesagt haben, als ein Kampflehrer ihn später danach fragte, ob das Mädchen schon immer so lärmte.
Bida vom Silbertal wuchs unter den harschen Bedingungen Battars auf. Die Gepflogenheiten der barbarischen Kampfschule stählten sie ebenso, wie der drohende Schatten und die beißende Kälte, die das nahe Zwergengebirge dem Tal bescherte.
Mit zwölf Wintern wurde es dem Mädchen in ihrer Heimat zu bunt. Die Männer belächelten sie ob ihres Geschlechts, die Frauen schimpften auf ihre ganz und gar nicht weiblichen Wünsche und Vorlieben. Bida floh. Sie versteckte sich einige Tage in den nahegelegenen Wäldern und zog bald aus, um ihrer Heimat gänzlich den Rücken zu kehren. Nach dem barbarischen Leitspruch: "Im Osten geboren, nach Süden gegangen um im Westen sein Ziel zu finden", wanderte sie südwestlich durch die gefährliche Wüste und erreichte viele Wochen später den Fuß des nördlichen Tarkilgebirges. Es war nie ihre Art die Dinge zu umgehen, sondern direkt auf sie zuzusteuern. So überquerte sie das schneebedeckte Bergland und fand sich, abgemagert und dem Tode nahe, südlich des Tarkils wieder. Ein Soldat muss sie am Ufer eines Weihers gefunden haben, bleich und phantasierend. Er nahm sie mit in seiner Heimat, Irar. Dort wurde Bida durch die Beziehungen des Soldaten in die Garnison der Stadt aufgenommen und glänzte durch ihre heimatliche Ausbildung im Kampf mit dem Speer und mit der bloßen Faust. Die große Stadt im Westen akzeptierte sie, auch in der Position eines Soldaten.
624 wurde Bida zusammen mit einer weiteren Soldatin, Kelsis Rubin, dem Barbarenkrieger Murbi von den Roroch zugewiesen, auf dass er sie beide im Kampf unterweise. Der junge Krieger war in Irar bereits für sein Kampfgeschick bekannt und die Frauen schlossen sich ihm und seinen Begleitern gern an. Mit den Ebenenwanderern, wie sich Murbi und seine Gefährten bald nannten, erlebte Bida viele Abenteuer, bis über den Tod hinaus. Sie kämpfte gegen den böswilligen Abschaum der Ebenen, gegen Orks, Dämonen und Drachen, sie starb und wurde wiederbelebt und ihr Leben wurde jäh und unabänderlich durch finstre Zauberkräfte der Unterwelt beendet. Drinnen, verfluchte und verwandelte Elfen der Unterwelt schleuderten am Eingang des Drachenhains, eines einstigen Horts metallner Drachen, Blitze auf sie und töteten sie.
Doch obgleich ihr Körper verbrannt war, ward ihre Seele gerettet. Vendella, Halbgöttin des Eises und neue Freundin der Ebenenwanderer war nah und sah mit an, was geschah. Sie band Bidas schwindenden Geist an einen neuen Körper, unter der Bedingung ihr zukünftig als Priesterin zu dienen. Sawan, ein Ebenenwanderer, der sich im Laufe der Abenteuer für Bida verantwortlich fühlte, bat Vendella inständig um diese Tat und sie wurde Wirklichkeit.
In der Halle der Toten, unter dem Dach des Drachenhains, erstand Bida erneut. Sie war nicht mehr der Mensch, der sie vorher gewesen ist und ihre Ziele sollten künftig nicht mehr die selben sein. Sie diente nun einer Göttin. Sie diente dem Eis. Alles andere war zweitrangig. Sawan hatte ihr bereits viel über den Dienst an einem Gott erzählt und sie wusste bedingt, was dies bedeutete. Von diesem Tag an war ihr Weg dem Sawans sehr ähnlich.
Bida reiste weiterhin mit Sawan über die Freien Ebenen und folgte damit dem Wunsch Vendellas. Doch ihr Abschied von den Ebenenwanderern scheint nah, denn Vendella forderte vor wenigen Tagen noch eine letzte Prüfung, die dereinst abgeschlossen werden wird. Dann kehrt sie zurück zu ihrer neuen Herrin, zurück ins Eis.
Bida vom Silbertal wuchs unter den harschen Bedingungen Battars auf. Die Gepflogenheiten der barbarischen Kampfschule stählten sie ebenso, wie der drohende Schatten und die beißende Kälte, die das nahe Zwergengebirge dem Tal bescherte.
Mit zwölf Wintern wurde es dem Mädchen in ihrer Heimat zu bunt. Die Männer belächelten sie ob ihres Geschlechts, die Frauen schimpften auf ihre ganz und gar nicht weiblichen Wünsche und Vorlieben. Bida floh. Sie versteckte sich einige Tage in den nahegelegenen Wäldern und zog bald aus, um ihrer Heimat gänzlich den Rücken zu kehren. Nach dem barbarischen Leitspruch: "Im Osten geboren, nach Süden gegangen um im Westen sein Ziel zu finden", wanderte sie südwestlich durch die gefährliche Wüste und erreichte viele Wochen später den Fuß des nördlichen Tarkilgebirges. Es war nie ihre Art die Dinge zu umgehen, sondern direkt auf sie zuzusteuern. So überquerte sie das schneebedeckte Bergland und fand sich, abgemagert und dem Tode nahe, südlich des Tarkils wieder. Ein Soldat muss sie am Ufer eines Weihers gefunden haben, bleich und phantasierend. Er nahm sie mit in seiner Heimat, Irar. Dort wurde Bida durch die Beziehungen des Soldaten in die Garnison der Stadt aufgenommen und glänzte durch ihre heimatliche Ausbildung im Kampf mit dem Speer und mit der bloßen Faust. Die große Stadt im Westen akzeptierte sie, auch in der Position eines Soldaten.
624 wurde Bida zusammen mit einer weiteren Soldatin, Kelsis Rubin, dem Barbarenkrieger Murbi von den Roroch zugewiesen, auf dass er sie beide im Kampf unterweise. Der junge Krieger war in Irar bereits für sein Kampfgeschick bekannt und die Frauen schlossen sich ihm und seinen Begleitern gern an. Mit den Ebenenwanderern, wie sich Murbi und seine Gefährten bald nannten, erlebte Bida viele Abenteuer, bis über den Tod hinaus. Sie kämpfte gegen den böswilligen Abschaum der Ebenen, gegen Orks, Dämonen und Drachen, sie starb und wurde wiederbelebt und ihr Leben wurde jäh und unabänderlich durch finstre Zauberkräfte der Unterwelt beendet. Drinnen, verfluchte und verwandelte Elfen der Unterwelt schleuderten am Eingang des Drachenhains, eines einstigen Horts metallner Drachen, Blitze auf sie und töteten sie.
Doch obgleich ihr Körper verbrannt war, ward ihre Seele gerettet. Vendella, Halbgöttin des Eises und neue Freundin der Ebenenwanderer war nah und sah mit an, was geschah. Sie band Bidas schwindenden Geist an einen neuen Körper, unter der Bedingung ihr zukünftig als Priesterin zu dienen. Sawan, ein Ebenenwanderer, der sich im Laufe der Abenteuer für Bida verantwortlich fühlte, bat Vendella inständig um diese Tat und sie wurde Wirklichkeit.
In der Halle der Toten, unter dem Dach des Drachenhains, erstand Bida erneut. Sie war nicht mehr der Mensch, der sie vorher gewesen ist und ihre Ziele sollten künftig nicht mehr die selben sein. Sie diente nun einer Göttin. Sie diente dem Eis. Alles andere war zweitrangig. Sawan hatte ihr bereits viel über den Dienst an einem Gott erzählt und sie wusste bedingt, was dies bedeutete. Von diesem Tag an war ihr Weg dem Sawans sehr ähnlich.
Bida reiste weiterhin mit Sawan über die Freien Ebenen und folgte damit dem Wunsch Vendellas. Doch ihr Abschied von den Ebenenwanderern scheint nah, denn Vendella forderte vor wenigen Tagen noch eine letzte Prüfung, die dereinst abgeschlossen werden wird. Dann kehrt sie zurück zu ihrer neuen Herrin, zurück ins Eis.
Waffenfertigkeiten
| Speer (2) |
| Handaxt |
Fertigkeiten
| Blind kämpfen | Zauberkunde |
| Jagen | Lesen/Schreiben |
| Schwimmen | Reiten (Pferd) |
| Schwimmen | Beobachten/Entdecken: 12 |
Fähigkeiten
| Immunitäten gegen Elemente (außer Feuer) |
Untote vertreiben |
| Eiswand: 1x/Tag |
